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Workshop: Proaktiver Umgang mit Widerständen bei Veränderungsprozessen mit Daniela Geraets

Workshop: Proaktiver Umgang mit Widerständen bei Veränderungsprozessen mit Daniela Geraets
Datum: 2017/06/08

Bericht

Proaktiver Umgang mit Widerständen bei Veränderungsprozessen – speziell bei der Einführung von Lean-Management in Firmen

 

Am 08.06.2017 haben wir unter der Leitung von Daniela Geraets den Workshop „Proaktiver Umgang mit Widerständen bei Veränderungsprozessen – speziell bei der Einführung von Lean-Management in Firmen“ absolviert. Wie der Titel verrät, haben wir uns den Themen des Change- sowie Implementierungsmanagements genähert.

Nach der Begrüßung ging es mit dem theoretischen Teil los, den wir gemeinsam erarbeitet haben, indem wir zunächst unsere Erfahrungen, Gedanken und Erwartungen aufgabenbezogen mit der Gruppe geteilt haben, um so die Ziele und den Input des Workshops fein zu justieren. Der theoretische Teil wurde noch durch weiteren Input bspw. die klassischen Phasen des Changes, die 4-MAT Vorgehensweise, wie auch die Herausforderungen und Stolpersteine im Veränderungsprozess ergänzt.

Um Widerstände allgemein vorzubeugen ging es anschließend weiter mit Übungen, die uns in die Rolle von Konfliktparteien schlüpfen ließen, indem wir die „Ich“ und „Du“-Rolle sowie die Beobachter- und Metaposition eingenommen haben und so die verschiedenen Wahrnehmungspositionen und Sichtweisen auf einem Widerstand oder Konflikt kennengelernt haben. So sollte ein besseres Verständnis der anderen Parteien erzielt werden. Dazu stellte die Übung eine Möglichkeit dar, die eigene Rhetorik in vergangenen Werkstatteinsätzen zu überdenken und neu anzupassen. Es wurden einige Alternativen aufgezeigt, wie in Zukunft anders vor- und mit dem Mitarbeiter umgegangen werden kann. Dies wird in zukünftigen Einsätzen getestet werden.

In dem Zusammenhang wurde sowohl auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter, insbesondere „Halt“, „Sinnstiftendes Arbeiten“, „Orientierung“, „Selbstbestimmung“, „Sicherheit“, als auch auf die eigene Herangehensweise, also Arbeiten auf Augenhöhe sowie Wahrheit und Klarheit, eingegangen. Durch die Sensibilisierung dieser Punkte konnte gezeigt werden, dass Widerständen oft auf der persönlichen und emotionalen Ebene stattfinden und dieser eine besondere Aufmerksamkeit zukommen sollte. Gleichzeitig wurde hier auf die verschiedenen Physiologien, inklusive der Unterscheidung zwischen Wahrnehmung und Interpretation, eingegangen um Widerstände schon sehr frühzeitig zu erkennen oder proaktiv „verhindern“ zu können.

Abschließend und damit wir in Zukunft besser auf Widerstände proaktiv einwirken können, haben wir uns dem Thema des Neuro-Linguistischens Programmierens genähert und durch Gruppenübungen zum Pacen, also dem Spiegeln des Verhaltens des Gegenübers inklusive des Aufbauens des Rapports um besser mit dem Gegenüber in Kontakt zu kommen.

Wir bedanken uns bei Daniela Geraets für den äußerst spannenden, lehrreichen und sehr interaktiven Workshop, der jedem Teilnehmer die Möglichkeit gab, aktiv mitzuarbeiten. Für die Zukunft werden wir hier einiges mitnehmen und einsetzen.