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Workshop: "Lean Kultur mit Bosch Rexroth"

Workshop: "Lean Kultur mit Bosch Rexroth"
Autor:

Jan Wolber

Datum: 2017/06/03

Bericht

Der Workshop fand am Campus des KIT statt, so dass wir keine zeitraubende Anfahrt auf uns nehmen mussten. Durch den Workshop führte uns Herr Kirsch von der zentralen Bosch Produktions System Abteilung von Bosch Rexroth.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, Sammlung der Erwartungshaltungen und einer Vorstellung des Unternehmens Bosch Rexroth widmeten wir uns schnell dem Thema.

Zu Beginn beschäftigten wir uns mit der Frage „Was ist Lean?

Im weiteren Verlauf des Workshops wurde über eine Gruppenarbeit der PDCA Zyklus erarbeitet. Die Gruppen sollten dabei zwei Fragen beantworten:

  • Wie verhalte ich mich als Führungskraft?
  • Welche Fragen stelle ich?

Die Antworten wurden auf Präsentationskarten geschrieben und in der abschließenden Besprechung an ein Flipchart geheftet. Herr Kirsch nahm dabei eine Zuordnung vor, die auf den ersten Blick systemlos war, sich jedoch zum Schluss als der PDCA Zyklus herausstellte.

Als nächstes wurde der Weg vom Ist- zum Zielzustand noch einmal gründlich erklärt und mit Methoden versehen. Die Erklärungen hangelten sich dabei ständig an den zuvor erarbeiteten Ergebnissen entlang. In einem kurzen Diskurs redeten wir über die Bedeutung des Wortes „Standard“. Im Deutschen ist diese eher negativ behaftet (z.B. das Auto hat eine Standard Ausstattung, also nur das nötigste). Im Englischen wird Standard eher als „State of the Art“, also das beste was zur Zeit verfügbar ist, interpretiert.

In einem kurzen Ausblick wurde das Eisberg Prinzip und die Bedeutung für die LEAN Kultur dargelegt.

Eisberg Prinzip: Das Eisbergprinzip verdeutlicht, dass es in einem Unternehmen zwei Ebenen gibt, die Einfluss auf Prozess und Mensch nehmen können:

  • Sachebene/ Sachlogik
  • Psychosoziale Ebene

Als Abschluss gab es eine Gruppenarbeit zum Thema Change Management. Herr Kirsch hatte ein Plakat dabei, welches die vier Aspekte des Change Managements aufzeigte. Die Aufgabe war nun die Punkte 2,3 und 4 zu erklären und sich Fragen zu überlegen, welche man als Führungsperson in der entsprechenden Situation stellen könnte. An dieser Stelle haben wir über die Bedeutung der beteiligten Personen gesprochen und wie wichtig es ist, dass der Wille zur Veränderung existiert. Veränderung funktioniert nicht wenn sie als Vorschrift angesehen wird. Außerdem haben wir bei Punkt 3 über die Rolle der einzelnen Personen gruppen gesprochen. Da gibt es die Innovatoren, die eine Idee haben, die frühen „Follower“, die das ganze schnell unterstützen, und die späteren, die sich eher zögerlich verhalten. In der Wirtschaft wird häufig der Fehler begangen, sich zu sehr mit den Zauderen zu beschäftigen und deren Verhalten zu hinterfragen. Herr Kirsch betonte wie wichtig es ist, den Fokus auf die Innovatoren zu legen, da man diese fördern sollte. Wenn es viele Innovatoren gibt, folgen die anderen Gruppen automatisch. 

Bsp: ADKAR Modell: