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Im Wintersemester 2017/18 treffen wir uns immer mittwochs um 19:30 Uhr im Selmayr-Hörsaal. Die erste Sitzung findet am 18. Oktober statt.


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Werkstatteinsatz C.F. Maier

Werkstatteinsatz C.F. Maier
Autor:

Laura Kellermann

Datum: WS 17/18

Bericht

Im Wintersemester 17/18 öffnete uns die Firmengruppe C.F. Maier schon zum zweiten Mal ihre Pforten für einen unserer Werkstatteinsätze. Nach dem letztjährigen Einsatz in einem Werk für Aluminiumsandguss, ging die Reise dieses Semester nach Königsbronn, in ein Kunstharzwerk der Firmengruppe.

In insgesamt 6 Projekttagen, verteilt auf zwei Einsätze, widmeten sich vier unserer Mitglieder einem Prozess in der Nasszellenmontage. Unterstützt wurde unser Team von Hendrik Hasert, einem Mitarbeiter aus dem unternehmensinternen Team Lean Management, und Arthur Grachev, dem Assistenten der Produktionsleitung.

Das Unternehmen stellt an diesem Standort unteranderem Nasszellen, vor allem für Reisebusse, her. Die Aufgabe war es, den letzten Schritt der Produktion, die Endmontage und Endkontrolle der Kabinen, zu untersuchen. Durch Verlagerung einzelner kleinerer Montageschritte ans Ende der Herstellung und zusätzliche EU Regularien, sind die Aufgaben in diesem Schritt stetig gewachsen. Daher war unser Ziel, Transparenz und Ordnung in den Prozess zu bringen und dadurch die Produktivität zu erhöhen.

Nachdem wir den ersten Teil unseres Einsatzes genutzt hatten, um uns mit dem Prozess vertraut zu machen und den Ist-Zustand zu analysieren, konnten wir in der zweiten Woche einen Soll-Zustand erarbeiten und mit den ersten Tests sowie der Definierung eines Standardprozesses beginnen. Durch die konzeptionelle Erstellung einer neuen Arbeitsreihenfolge für den Prozess, wurden Wiederholungen herausgenommen und Montage-, Reinigungs- und Prüfschritte voneinander getrennt. Zudem haben wir ein Layout nach dem Fluss-Prinzip konzeptionell ausgearbeitet. Dieses sieht einen prozessbedingten Puffer zwischen zwei verketteten Arbeitsplätzen vor. Hierdurch können wir erneut Zeiteinsparen und die Flexibilität an den Arbeitsplätzen durch Aufteilung der Arbeitsinhalte erhöhen. Aus Qualitätssicht haben wir eine systematische Erfassung der anfallenden Nacharbeiten angestoßen, sodass sich der Prozess kontinuierlich weiterentwickeln kann. Zudem werden zukünftig sämtlich Prüf- und Rückmeldeschritte digital und somit Papierlos stattfinden. Durch diese Maßnahmen werden wir somit eine höhere Produktivität und verringerte Bestände erzielen. Abschließend erarbeiteten wir konkrete Möglichkeiten um Verschwendungen im alten Prozessablauf im neuen Konzept zu verhindern. Hr. Grachev hat mittlerweile begonnen das Konzept in die Realität umzusetzen.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Hendrik Hasert, bekamen wir nicht nur fachliche Unterstützung bei der Realisierung unseres klassischen Werkstattvorgehens, sondern erhielten professionelle Anregungen zu effizientem Vorgehen und Denkanstöße aus seiner alltäglichen Arbeit. Auch von Seiten der Werksleitung erhielten wir große Unterstützung und Interesse an unserem Projekt. Die Mitarbeiter standen mit ihrem Fachwissen bei Fragen zur Verfügung und waren offen für Zusammenarbeit und Änderungsvorschläge.

Vielen Dank daher an alle Beteiligten von C.F. Maier für die zwei lehrreichen Einsätze und die erfolgreiche Zusammenarbeit!